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Kategorie: Rasendünger Herbst

Ein Herbstrasendünger versorgt den Rasen vor der Winterruhe mit wichtigen Nährstoffen. Kalium unterstützt unter anderem den Wasserhaushalt der Gräser und kann ihre Kältetoleranz fördern. Die Anwendung erfolgt je nach Produkt und Witterung im Herbst, häufig zwischen September und November, solange der Rasen noch wächst und der Boden nicht gefroren oder wassergesättigt ist.

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    Was ist ein Herbstrasendünger – und wozu Herbstdünger für Rasen?

    Ein Herbstrasendünger ist ein Rasendünger, dessen Nährstoffzusammensetzung auf die Versorgung des Rasens zum Ende der Wachstumsperiode abgestimmt ist.

    Während im Frühjahr und Sommer insbesondere die Versorgung während des aktiven Wachstums im Mittelpunkt steht, soll die Herbstdüngung den Rasen vor der Winterruhe bedarfsgerecht mit Nährstoffen versorgen.

    Eine wichtige Rolle spielt dabei Kalium. Der Pflanzennährstoff ist unter anderem am Wasserhaushalt beteiligt und trägt zur Festigung des Pflanzengewebes bei. Eine ausreichende Kaliumversorgung kann dadurch die Kältetoleranz der Gräser unterstützen.

    Unser Herbstrasendünger von GartenAZ hat ein NPK-Verhältnis von 8-6-6, also 8 % Gesamtstickstoff (N), 6 % Phosphat (P₂O₅) und 6 % Kalium (K₂O).

    Die angegebene Langzeitwirkung beträgt rund 8 bis 12 Wochen.

    Ist Herbstrasendünger sinnvoll?

    Eine Herbstdüngung kann sinnvoll sein, wenn der Rasen zum Ende der Wachstumsperiode noch einen entsprechenden Nährstoffbedarf besitzt.

    Ob eine zusätzliche Düngung erforderlich ist, hängt unter anderem von:

    • Bodenversorgung
    • bisheriger Düngung
    • Nutzung der Rasenfläche
    • Witterung
    • Zustand des Rasens

    ab.

    Eine Bodenuntersuchung kann dabei helfen, die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Kalium, Phosphor und Magnesium besser einzuschätzen und die Düngung entsprechend anzupassen.

    Rasen düngen im Herbst: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

    Für unseren GartenAZ Herbstrasendünger ist die Anwendung grundsätzlich für den Zeitraum September bis November vorgesehen.

    Entscheidend ist jedoch weniger ein einzelnes Kalenderdatum als die aktuelle Witterung und der Zustand des Rasens.

    Rasen düngen im September

    Der September kann ein geeigneter Zeitpunkt für die Herbstdüngung sein, da der Boden häufig noch ausreichend warm ist und die Rasengräser aktiv wachsen.

    Bei trockener oder sehr warmer Witterung sollte die Anwendung entsprechend angepasst werden.

    Rasen düngen im Oktober

    Auch im Oktober kann Herbstrasendünger eingesetzt werden, solange der Rasen noch wächst und die Witterungsbedingungen geeignet sind.

    Eine kaliumbetonte beziehungsweise kaliumhaltige Düngung kann insbesondere zum Ende der Vegetationsperiode sinnvoll sein, wenn ein entsprechender Nährstoffbedarf besteht.

    Rasen düngen im November

    In milden Jahren kann auch eine spätere Anwendung infrage kommen.

    Bei niedrigen Temperaturen und weitgehend eingestelltem Wachstum nimmt die Bedeutung einer weiteren Nährstoffgabe jedoch ab.

    Bis wann Herbstdünger ausbringen?

    Orientieren Sie sich an den Anwendungshinweisen des jeweiligen Produktes sowie an der aktuellen Witterung.

    Der Dünger sollte nicht auf gefrorenem, schneebedecktem oder wassergesättigtem Boden ausgebracht werden.

    Hat der Rasen seine Wachstumsaktivität weitgehend eingestellt, ist eine weitere Herbstdüngung in der Regel nicht mehr sinnvoll.

    Wann sollte man den Rasen nicht düngen?

    Verzichten beziehungsweise verschieben Sie die Düngung insbesondere:

    • bei gefrorenem oder schneebedecktem Boden
    • bei wassergesättigten Flächen
    • unmittelbar vor starkem Regen
    • während ausgeprägter Trockenperioden
    • wenn der Rasen keinen entsprechenden Nährstoffbedarf besitzt

    Bei trockener Witterung sollte die Wasserversorgung des Rasens berücksichtigt werden.

    Rasendünger für den Herbst richtig ausbringen

    1. Mähen: Mähen Sie den Rasen vor der Anwendung auf eine für Ihre Rasenfläche übliche Schnitthöhe und entfernen Sie das Schnittgut.
    2. Streuen: Bringen Sie den Herbstrasendünger möglichst gleichmäßig aus. Für den GartenAZ Herbstrasendünger ist eine Aufwandmenge von 50 g/m² vorgesehen.
    3. Wässern: Wässern Sie die Fläche anschließend entsprechend den Anwendungshinweisen, wenn kein ausreichender Niederschlag folgt.
    4. Fläche nutzen: Beachten Sie die Hinweise auf Verpackung und Produktkennzeichnung, bevor die gedüngte Fläche wieder regulär genutzt wird.

    Ein Streuwagen kann dabei helfen, den Dünger gleichmäßiger über die Fläche zu verteilen.

    Weitere Düngergaben sollten sich nach Nährstoffbedarf und Anwendungsempfehlung richten.

    In welcher Reihenfolge sollte man die Rasenpflege im Herbst durchführen?

    Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt vom Zustand des Rasens ab.

    Eine mögliche Reihenfolge ist:

    1. Mähen
    2. Bei Bedarf vertikutieren
    3. Bei Bedarf nachsäen
    4. Bedarfsgerecht düngen
    5. Laub regelmäßig entfernen

    Vertikutieren sollte nur erfolgen, wenn tatsächlich Rasenfilz beziehungsweise entsprechender Bedarf vorhanden ist und der Rasen anschließend noch ausreichend Zeit zur Regeneration hat.

    Auch Kalk sollte nicht pauschal ausgebracht werden. Eine Kalkung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine Bodenuntersuchung einen entsprechenden Bedarf beziehungsweise einen für den Standort zu niedrigen pH-Wert zeigt.

    Herbstrasendünger, Unkraut und Moos

    Herbstrasendünger ohne Unkrautvernichter

    Unser Herbstrasendünger enthält keinen Unkrautvernichter und keinen Moosvernichter.

    Seine Aufgabe besteht in der Nährstoffversorgung des Rasens.

    Eine bedarfsgerechte Versorgung und eine dichte Grasnarbe können dazu beitragen, dass unerwünschte Pflanzen weniger freie Fläche zur Ausbreitung vorfinden. Der Herbstrasendünger beseitigt vorhandenes Unkraut jedoch nicht.

    Bei stärkerem Unkrautbesatz sollten zunächst die Ursachen betrachtet werden. Dazu können beispielsweise Lücken in der Grasnarbe, ungeeignete Standortbedingungen, falsche Schnitthöhe oder eine nicht passende Nährstoffversorgung gehören.

    Was tun, wenn der Rasen voller Moos ist?

    Herbstrasendünger entfernt vorhandenes Moos nicht.

    Stärkeres Mooswachstum kann unterschiedliche Ursachen haben, beispielsweise:

    • Schatten
    • verdichteten oder schlecht durchlässigen Boden
    • dauerhaft hohe Bodenfeuchtigkeit
    • zu tiefen Rasenschnitt
    • unpassende Nährstoffversorgung
    • je nach Boden einen ungeeigneten pH-Wert

    Vor einer Behandlung sollte deshalb möglichst geklärt werden, warum sich das Moos ausbreitet.

    Vorhandenes Moos kann mechanisch entfernt werden. Anschließend können die Bedingungen für das Wachstum der Rasengräser verbessert werden.

    Welchen Herbstrasendünger soll ich wählen?

    Welche Gebindegröße brauche ich?

    Bei einer vorgesehenen Streumenge von 50 g/m² ergeben sich für unseren GartenAZ Herbstrasendünger folgende Reichweiten:

    GebindeReichweite ca.5 kg100 m²10 kg200 m²20 kg400 m²

    Wählen Sie die Gebindegröße entsprechend Ihrer tatsächlichen Rasenfläche.

    Restmengen sollten entsprechend der Produktangaben trocken, gut verschlossen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden.

    Was ist der beste Herbstdünger für Rasen?

    Welcher Herbstrasendünger geeignet ist, hängt von Rasenfläche, Bodenversorgung und gewünschter Anwendung ab.

    Achten Sie bei der Auswahl insbesondere auf:

    • Nährstoffdeklaration
    • vorgesehenen Anwendungszeitraum
    • empfohlene Aufwandmenge
    • Wirkungsdauer
    • Größe Ihrer Rasenfläche
    • vorhandene Nährstoffversorgung

    Unser GartenAZ Herbstrasendünger enthält 8 % Gesamtstickstoff, 6 % Phosphat und 6 % Kalium und ist für die Rasendüngung im Herbst vorgesehen.

    Eine gleichmäßige Ausbringung und eine an den tatsächlichen Bedarf angepasste Düngermenge sind dabei ebenso wichtig wie die Auswahl des passenden Produktes.