Ein Hochbeet im Garten erfüllt nicht nur einen praktischen Zweck, sondern ist auch etwas für das Auge! Dort können Sie, ohne sich bücken zu müssen, Ihr Gemüse, Ihre Kräuter oder andere Pflanzen hegen und pflegen. Ein weiterer Vorteil? Die Pflanzen wachsen und gedeihen im Hochbeet besser als in einem normalen Beet. Das ist darauf zurückzuführen, dass das Wasser besser abfließen kann und die Pflanzen nicht in Staunässe stehen. Also, ein klarer Punkt, der dafür spricht, ein Hochbeet aus Holz selber zu bauen.
Aber wie kann ich denn jetzt ein Hochbeet selber bauen? Mit ein paar Werkzeugen, einer Prise Motivation und einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung drehen Sie schon bald die ersten Schrauben in Ihr zukünftiges Hochbeet. In diesem Artikel schauen wir uns jetzt zuerst die Vorteile und Nachteile von einem Hochbeet an, bevor wir uns mit dem Material und schließlich mit der Bauanleitung beschäftigen. Das klingt komplex? Keine Sorge, vom Preis über die ersten Holzdielen (Material) bis hin zum fertigen Holzbeet in Ihrem Garten gehen wir alle Schritte gemeinsam durch.
Welche Vorteile hat es, ein Hochbeet aus Holz selbst zu bauen?
Bevor wir Ihnen die konkrete Anleitung an die Hand geben, um ein Hochbeet aus Holz zu bauen, schauen wir uns zuerst die Vorteile an. Also warum sollten Sie sich die Arbeit machen?
Die Gründe für ein Hochbett sind zahlreich:
- Früher und länger ernten: Jegliche Pflanzenarten erhalten je nach Standort des Hochbeets zum einen mehr Sonnenlicht und zum anderen lässt sich die Staunässe verhindern. Das führt dazu, dass Sie beispielsweise Gemüse und Kräuter deutlich schneller ernten können. Besonders zügig wachsen im Hochbeet Sorten wie Radieschen, Mangold, Spinat, Salat etc.
- Rückenschonend arbeiten: Ein Hochbeet selber bauen hat für Sie einen enormen Vorteil! Da Ihr persönlicher Garten höher liegt als ein normales Beet, gehört lästiges Bücken endgültig der Vergangenheit an. Sie können den Anbau Ihrer Pflanzen bequem im Stand erledigen.
- Nährstoffreicher Boden: Durch die natürliche Verrottung der organischen Bestandteile entsteht im Inneren nährstoffreicher Humus. Anders als der Rest Ihres Gartens ist ein Hochbeet außerdem deutlich pflegeleichter.
- Optische Bereicherung: Ein Hochbeet ist wirklich ein Hingucker – ein Punkt, den jeder beachten sollte, der ein Hochbeet bauen möchte. Es gibt im Internet völlig unterschiedliche Bauanleitungen, sodass Ihre Kreativität freien Lauf hat. Vielleicht ein Hochbeet aus einfachen Holzlatten, Holzdielen oder vielleicht doch ein Paletten Hochbeet? Lassen Sie sich von unterschiedlichen YouTube-Videos inspirieren.
- Flexibel nutzbar: Ob Gemüse, Blumen oder Kräuter – ein Hochbeet im Garten erfüllt fast jeden Wunsch. Wichtig ist nur, dass Sie Ihr Hochbeet mit Noppenfolie auskleiden. Die Noppenfolie schützt das Material vor Verwitterungen.

Welche Nachteile hat es, wenn ich ein Hochbeet aus Holz selber bauen möchte?
Wo es Vorteile gibt, da sind auch die Nachteile nicht weit entfernt. Und so bringt auch ein Hochbeet aus Holz ein paar schlechte Seiten mit – diesen Hinweis sollten Sie noch vor den ersten Vorbereitungen und vor allem dem Bau beachten! Also, was spricht dagegen?
Hier kommen ein paar Gegenargumente:
- Kostenintensiv: Neben der intensiven Vorbereitung für das Hochbeet aus Holz kann auch der Kauf der Materialien das Budget ziemlich beanspruchen. Ein konkreter Preis lässt sich nicht nennen, da es auf die gewählte Lösung und das Material ankommt. Besonders hochwertige Holzarten, wie Lärche oder Douglasie, gelten als besonders teuer.
- Begrenzte Haltbarkeit: Hochbeete aus Holz brauchen einiges an Pflege und trotzdem kommt das Holz irgendwann in die Jahre. Wenn Sie die Holzbretter oder Holzpfosten nicht behandeln, haben Sie nämlich spätestens nach 5 Jahren ein Problem. Sie müssen entweder das ganze Hochbeet aus Holz, die Paletten oder einzelne Holzteile ersetzen. Behandeln Sie das Holz hingegen, hält es bis zu 25 Jahre (KDI-imprägnierte Hölzer), und Sie haben lange Freude an dem Hochbeet.
- Erde sackt ab: Innerhalb des Hochbeets kommt es zur Zersetzung des organischen Materials, wodurch der Boden absackt. Sie müssen regelmäßig Erde auffüllen, um sich beispielsweise beim Gemüseanbau langfristig auf große Erträge (Gemüse) freuen zu können.
- Höherer Wasserbedarf: Hochbeete aus Holz können keine Feuchtigkeit aus dem umliegenden Erdreich aufnehmen, was häufigeres Gießen erforderlich macht. Besonders, wenn Sie Ihr Hochbeet aus Holz auf einem sonnigen Plätzchen aufstellen.
- Handwerkliches Geschick notwendig: Der Selbstbau erfordert eine gute Planung und technisches Know-how, um ein langlebiges und stabiles Hochbeet zu schaffen.
Hochbeet selber bauen: Welche Werkzeuge und Materialien brauche ich?
Wenn Sie sich für ein Hochbeet aus Holz in Ihrem Garten entscheiden, stehen Sie vor zwei Fragen: Welche Werkzeuge brauche ich und auf welches Material sollte ich setzen? Kurz vorab: Die empfohlenen Holzarten stellen wir Ihnen in der Schritt-für-Schritt-Anleitung vor.
Neben dem Holz brauchen Sie allerdings auch noch:
- Schrauben
- Winkel
- Kanthölzer
- Inhalt für das Hochbeet (Erde, Kies, Steine)
- Noppenfolie
- Holzbretter
Bei der Materialauswahl kommt es vor allem auch darauf an, ob Sie auf ein Hochbeet aus Paletten setzen oder Holzbrett für Holzbrett selbst verschrauben. In unserer Bauanleitung konzentrieren wir uns wirklich darauf, ein Hochbeet aus einzelnen Brettern selbst zu bauen. Die Vorgehensweise bei einem Hochbeet aus Paletten ist hingegen noch einmal anders.
Sie möchten lieber ein Hochbeet aus Paletten bauen? Zu diesem Thema finden Sie zahlreiche Videos im Internet. Alternativ gibt es teilweise auch einen kompletten Bausatz, in dem bereits alles für den Bau eines Hochbeets enthalten ist.
Diese Werkzeuge brauchen Sie für ein Hochbeet
Kommen wir zum nächsten Punkt – den Werkzeugen. Erinnern Sie sich noch in der Schule an den Mathematikunterricht? Um manche Aufgaben zu lösen, brauchten Sie beispielsweise einen Taschenrechner oder ein Geodreieck. Es waren sozusagen Ihre Werkzeuge. Wenn Sie ein Hochbeet selber bauen, brauchen Sie ebenfalls die richtigen Werkzeuge. Dazu gehören:
- Bleistift
- Winkelmesser
- Fuchsschwanzsäge
- Kapp- und Gehrungssäge
- Zollstock
- Wasserwaage
- Zimmermannshammer
- Kombizange
- Bohrmaschine inkl. Holzbohrer
- Akkuschrauber inkl. Bits
- Cuttermesser
- Schere
- Bohrmaschine
- Blechschere
- Möbeltacker
Am besten machen Sie sich noch vor dem eigentlichen Bau eine Liste mit allen Materialien und Produkten, die Sie für Ihr Hochbeet aus Holz benötigen. Es gibt schließlich nichts ärgerlicheres, als am Ende im Garten zu stehen und festzustellen, dass einem beispielsweise Seitenwände, Schrauben oder vielleicht auch Steine für die Deko fehlen.

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Die genaue Anleitung: So können Sie Ihr Hochbeet selber bauen!
Ihren Einkauf haben Sie beendet und Sie möchten jetzt Ihr Hochbeet aus Holz selber bauen? Dann gehen wir als Nächstes alle Prozesse bis zum fertigen Beet im Garten durch – von der Auswahl des Standorts über das Verschrauben der Holzbretter bis hin zum Befüllen des Hochbeetes. Anschließend erklären wir Ihnen auch, wie der Bau mit einem fertigen Bausatz funktioniert.
Schritt 1: Größe des Hochbeets planen
Okay, zuerst das Wichtigste: Überlegen Sie sich, wie groß Ihr Hochbeet sein soll. Falls Sie noch etwas unentschlossen sind, können Sie auch einfach die Standardgröße mit den Maßen 70 cm breit, 130 cm lang und 80 cm hoch wählen. Diese Beete liefern Ihnen ausreichend Platz für unterschiedliche Nutzungsarten.
Selbstverständlich können Sie die Maße an Ihre Wünsche anpassen, aber achten Sie darauf, dass die Höhe ideal für bequemes Arbeiten ist – schließlich wollen Sie später nicht doch wieder mit gekrümmtem Rücken über dem Hochbeet stehen, oder?
Schritt 2: Den Standort wählen
Breite, Länge und Höhe sind festgelegt? Dann widmen wir uns als Nächstes dem Standort des Hochbeets. Das Hochbeet muss optimal platziert sein, damit Ihre Pflanzen genug Licht bekommen. Am besten eignet sich eine Nord-Süd-Ausrichtung, da diese eine gleichmäßige Lichtversorgung gewährleistet. Selbstverständlich müssen Sie bei der Standortwahl auch die Länge, Breite und Höhe des Hochbeets beachten. Außerdem möchten Sie vermutlich leicht Zugang zum Beet haben und es vielleicht in die bestehende Gartengestaltung integrieren.
Hilfe gefällig? Den Bau Ihres Hochbeets sollten Sie im Herbst in Angriff nehmen. Zu dieser Zeit beklagen Sie im Garten besonders viele Äste, Laub und Gartenabfälle, die Sie direkt zum Befüllen des Hochbeetes nutzen können. Gartenabfälle und Kompost eignen sich nämlich am besten, um Ihr Hochbeet mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.
Schritt 3: Passendes Holz auswählen
Kommen wir zur Holzauswahl. Eines sollten Sie nämlich wissen: Holz ist nicht gleich Holz! Für das Holzbrett sollten Sie unbedingt auf robuste, widerstandsfähige Holzarten setzen, die bei Wind und Wetter durchhalten. Am besten eignen sich Lärche, Douglasie, Robinie oder Eiche für den Bau Ihres Hochbeets.
Bei den Holzbrettern können Sie im Baumarkt frei wählen, bei Paletten sieht es hingegen anders aus. Die typischen Europaletten setzen sich in der Regel aus Kiefer-, Birken- oder Fichtenholz zusammen. Von weichen Hölzern wie Birke oder Erle sollten Sie die Finger lassen – diese verrotten schneller und sind für ein Hochbeet ungeeignet.
Tipp: Paletten oder Holzbretter vor Verwitterung schützen
Um die Lebensdauer der Holzbretter oder Paletten Ihrer Hochbeete zu verlängern, ist eine natürliche Holzlasur wie Leinöl ideal. Achten Sie darauf, dass keine chemischen Substanzen in die Erde gelangen, denn diese könnten später über Ihre Pflanzen in Ihrem Essen landen.
Schritt 3: Die Konstruktion Brett für Brett vornehmen
Jetzt wird es spannend: Sie können nämlich jetzt Ihr Hochbeet bauen! Stellen Sie sich das Hochbeet wie eine rechteckige Kiste vor. Sie bauen zuerst die Stirnseiten aus kurzen Dielenbrettern, verbinden diese dann mit langen Holzbrettern als Seitenwände und verstärken die Konstruktion schließlich mit Pfosten und Drahtseil. Klingt kompliziert? Ist es nicht, wenn Sie strukturiert vorgehen. Möchten Sie ein Hochbeet aus Paletten selberbauen, sieht es natürlich anders aus.
Schritt 3.1: Die Stirnseiten bauen
Die kurzen Stirnseiten sind Ihr Einstieg. Schrauben Sie die Bretter an den oberen und unteren Rand eines Pfostens, wobei das erste Brett im rechten Winkel am Pfosten befestigt wird. Die späteren Bretter überlappen sich leicht, um mehr Stabilität zu gewährleisten.
Wichtig dabei:
- Schrauben immer 2,5 cm vom Rand anbringen.
- Löcher vorher anzeichnen und am besten vorbohren, damit nichts splittert.
Schritt 3.2: Seiten zusammenfügen
Die beiden Stirnseiten verbinden Sie nun mit den langen Brettern. Legen Sie diese im rechten Winkel zu den Seitenteilen an und verschrauben Sie sie. Arbeiten Sie hier auf einer ebenen Fläche – ein großer Winkel kann helfen, die Präzision zu wahren.
Schritt 3.3: Stabilität sichern
Jetzt kommt ein Zwischenschritt, der den Unterschied macht. Senkrechte Pfosten an den langen Seiten und ein Stahlseilzug sorgen dafür, dass die Kiste nicht aufplatzt, wenn später die Erde ins Spiel kommt.
Bohren Sie Löcher in die Pfosten und befestigen Sie das Seil mit einer Seilklemme und einem Spannschloss. Wichtig ist, das Seil nicht zu stark zu spannen – es braucht genug Flexibilität, um dem Erddruck standzuhalten.
Schritt 4: Der letzte Schliff mit Schutzmaßnahmen
Damit das Holz vor Feuchtigkeit und Nagerangriffen geschützt wird, müssen Sie von innen mit Folien vorsorgen. Die beste Wahl sind Teichfolie oder Noppenfolie. Schneiden Sie die Folie mit einem Cutter zu und befestigen Sie diese mit einem Tacker an den Innenwänden des Beets.
Wühlmäuse treiben gerne im Garten ihr Unwesen! Nicht nur in normalen Beeten, sondern auch in Hochbeeten. Zum Schutz vor den lästigen Nagern sollten Sie den Boden mit einem feinmaschigen Drahtgitter auslegen. Mit dieser Wühlmaus-Sperre haben es unerwünschte Gäste eindeutig schwerer, sich ins Beet zu graben.
Tipp: Ein kleines Luftpolster zwischen Erde und dem unteren Holzrand durch einen Abstand zum Boden sorgt zusätzlich für Langlebigkeit.
Schritt 5: Befüllen des Hochbeets
Endlich! Der Bau Ihres Hochbeets geht in den Endspurt: Befüllen Sie jetzt Ihr Hochbeet, die weiteren Punkte sind abhängig davon, wie Sie das Hochbeet nutzen möchten. Hier gibt es je nach Nutzungsart (Gemüse oder Zierpflanzen) Unterschiede:
Gemüseanbau
Nutzen Sie für Gemüse vier Schichten:
- Äste und Zweige (20 cm hoch) unten als Drainage.
- Laub oder Grünschnitt (15 cm hoch).
- Kompost (20 cm hoch) für die Nährstoffversorgung.
- Gartenerde als oberste Schicht.
Schon gewusst? Durch die Verrottung der organischen Materialien entsteht wertvoller Humus. Er versorgt Ihre Pflanzen langfristig mit Nährstoffen und sorgt für kräftiges Wachstum.
Zierpflanzen
Für Blumen und andere Zierpflanzen reichen zwei Schichten:
- Kies (20 cm hoch) als Drainage.
- Darauf einfach Hochbeet-Erde.
Tipp: Zum Schluss können Sie Ihr Hochbeet noch etwas mit Steinen oder anderen Elementen dekorieren.

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Fertige Bausätze als Alternative zum Eigenbau?
Länge und Breite der Seitenwände ausmessen, Schraube für Schraube in die Holzbretter jagen – der Bau eines Hochbeets kann ganz schön nervenaufreibend sein. Besonders dann, wenn Sie sich beispielsweise bei der Länge der Seitenwände vermessen oder ein Detail nicht im Blick haben.
Bei einem Hochbeet aus Paletten ist dies vielleicht noch einmal einfacher, da beispielsweise die Länge der Seitenwände vorgegeben ist. Wer hingegen auf Nummer sicher beim Thema Hochbeet gehen möchte, sollte lieber auf einen fertigen Bausatz setzen.
Alternativ können Sie nämlich fertige Kästen nutzen. Auch bei den Materialien können Sie ihrer Kreativität freie Lauf lassen. In unserem Webshop können Sie unter anderem auch Hochbeet aus Cortenstahl oder mit Steinen gefüllte Gabionen-Hochbeete anschauen. Das erleichtert einem die Arbeit erheblich! Anders als bei selbst gestalteten Hochbeeten oder Hochbeeten aus Paletten ist bei den Baukästen jeder Schritt vorgegeben.
Wichtige Schutzmaßnahmen nicht vergessen
Eines sollten Sie jedoch auch hierbei beachten: Ein engmaschiges Drahtgitter am Boden und an den unteren Seitenwänden schützt zuverlässig vor Wühlmäusen. Um das Holz vor Feuchtigkeit zu bewahren und seine Haltbarkeit zu verbessern, sollte es möglichst wenig direkten Kontakt zur Erde haben. Dazu können Sie das Hochbeet mit Materialien wie Teichfolie, Kunststoffplatten oder Aluminiumrahmen auskleiden.
Doch ob Sie ein Hochbeet selberbauen oder einen fertigen Baukasten nutzen. Sie profitieren von einer schnellen Erwärmung durch die Kompostierung und die hoch gelegene Position, wodurch Sie sich schon früher über Ihre erste Ernte freuen dürfen. Mit einer passenden Frühbeetabdeckung können Sie die Anbausaison sogar noch weiter nach vorne verschieben. Wer keine eigene Konstruktion bauen möchte, kann auf praktische Hochbeet-Bausätze zurückgreifen, die sich leicht zusammenbauen und befüllen lassen.
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Mobiles Hochbeet für Terrasse oder Balkon
Wie gehen Sie eigentlich vor, wenn Sie keinen eigenen Garten besitzen? Müssen Sie dann auf ein Hochbeet aus Paletten oder eine eigene Konstruktion verzichten? Nein, es gibt nämlich auch sogenannte mobile Hochbeete, die sogar auf die Terrassen oder den Balkon passen. Unter diese kleinen Hochbeete oder mehrstöckig-vertikalen Varianten können Sie noch Rollen verschrauben, sodass Sie diese mühelos von A nach B schieben können.
Normalerweise werden diese Hochbeete aus robusten Brettern aus Fichtenholz und stabilen Vierkanthölzern gefertigt. Wodurch die Konstruktion durch einfache Handhabung und Langlebigkeit überzeugt. Auch hier gilt: Kleiden Sie den Boden und die Seiten mit Folie aus und lackieren Sie die Außenseiten wetterfest. Der untere Boden bietet zusätzliche Stabilität und praktischen Stauraum.
Für Balkon- oder Terrassengärtner ist ein mobiles Hochbeet eine clevere Wahl, da es flexibel verschoben werden kann, wenn mal mehr Platz benötigt wird. Bei mobilen Hochbeeten gilt außerdem dasselbe, wie für alle anderen auch: Es ist wichtig, dass die Pflanzkästen, anders als Hochbeete im Garten, keine Verbindung zum Erdboden haben.
Eine gute Drainage ist daher essenziell, ebenso wie regelmäßiges Gießen bei Trockenheit. Aufgrund des Gewichts der Erde ist zudem eine solide Basis erforderlich. Die klassische Schichtung eines Gartenhochbeets lässt sich in diesen mobilen Varianten meist nur bei ausreichender Tiefe umsetzen – stattdessen wird oft einfach hochwertige Pflanzerde eingefüllt, was die Handhabung erleichtert.